Kony 2012? It’s the Oil, stupid!

Die Radiosendung KenFM bringt es auf den Punkt: Die Kony-Kampagne ist heuchlerische Imperialismus-Propaganda. Notiere: Hinhören; nachdenken; Geschichtsbuch kaufen.

Öl in Uganda? Und ob! In den Jahren seit 2005 wurden in Uganda bedeutende Vorkommen entdeckt, man erhofft sich die Förderung von mehreren Hundertausend Fass pro Tag. Nur einige Beispiele aus der internationalen Presse:

Foreign Drillers Rush at Uganda’s Promising Oil Reserves (Wall Street Journal, englisch)

Uganda: Nation Attracts U.S.$3 Billion in Oil Investments (The Monitor, englisch)

Uganda Oil Production Ready (African Review, englisch)

Ugandas zukünftige Bohrfelder wurden von der Firma Tullow Oil erkundet, die zwei Drittel der Bohrrechte an die französische Total und CNOOC, den drittgrössten chinesischen Ölförderer, abtrat. (Total hat – zufälligerweise – Sorgen mit Milizen in Uganda.)

JP Morgan Chase „spendete“ eine Million Dollar an Invisible Children (die Macher der Kony-Kampagne) und ist gleichzeitig – natürlich zufällig – ein wichtiger Investment-Dienstleister der Tullow Oil. (Auch Exxon ist in Uganda im Geschäft und ist über Lee R. Raymond mit JP Morgan verknüpft.)

Zufälle gibt’s, die gibt’s gar nicht…

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Über siebenundvierzig

Intellektuelle Selbstverteidigung: https://siebenundvierzig.wordpress.com/
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